Wenn innere Klarheit fehlt – Pferde als Kompass
Manchmal stehen Menschen im Coaching an einem Wendepunkt: Der alte Weg fühlt sich leer an, der neue ist noch nicht sichtbar. In solchen Momenten hilft das Pferd nicht, die Lösung zu denken, sondern sie zu spüren. Es zeigt, was echt ist – im Körper, im Gefühl, in der Verbindung.
Coaching-Tool: Die Zukunft erspüren
Ziel: Klarheit über nächste Schritte gewinnen, Entscheidungen fühlbar machen
So arbeite ich:
Ich stelle meinem Coachee drei mögliche “Richtungen” zur Verfügung – symbolisch für verschiedene Optionen (z. B. Option 1, Option 2, Option 3).
Das Pferd ist frei dabei. Ich lade den Coachee ein, sich jeder Richtung langsam zu nähern und reinzuspüren– ohne Ziel, nur mit Fokus auf Körperreaktion.
Das Pferd im Prozess reagiert unterschiedlich:
- Wie folgt es?
- Bleibt es stehen?
- Wendet es sich ab oder kommt näher?
Beispiel: Tanja erkennt, was sie wirklich will
Tanja, 34, hatte drei Joboptionen vor sich – alle klangen “vernünftig”, keine fühlte sich lebendig an. Beim Gehen in Richtung der dritten Möglichkeit (ein Herzensprojekt mit weniger Gehalt) kam das Pferd wie von selbst zu ihr, senkte den Kopf und berührte sanft ihren Arm.
Tanjas Erkenntnis: „Ich habe gespürt, was ich wirklich will – nicht, was ich sollte.“
Alltagstransfer
- Mini-Tool: Halte bei Entscheidungen inne und frage deinen Körper: “Wie fühlt sich diese Option an?”
- Visualisierung: Stell dir die Entscheidung als Weg vor – wie beschreitest du diesen Weg? Zögerlich oder frei?
- Journaling: Notiere tagsüber, was sich leicht anfühlte – Leichtigkeit weist dir oft den Weg.
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